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Pics vom 07.03.2005

 
Good Charlotte-Banner, Bild: WDR
 
Benji von Good Charlotte, Bild: WDR
 
Joel von Good Charlotte, Bild: WDR
 
Benji von Good Charlotte, Bild: WDR
 
Billy von Good Charlotte, Bild: WDR   Paul von Good Charlotte, Bild: WDR
 
Joel von Good Charlotte, Bild: WDR   Chris von Good Charlotte, Bild: WDR
 
Fans, Bild: WDR
 
Fans, Bild: WDR
 
Bis in die hintersten Hirnwindungen fraß sich das Gekreische im Kölner E-Werk, als das Licht ausging und Good Charlotte zum Vorschein kamen. Betont lässig schritt Sänger Joel beim Opener "The Anthem" auf den kleinen Vorsprung in der Mitte der Bühne. Unten quetschten sich die ausrastenden Fans fast über die Absperrung, reckten sich ihren Helden nach Leibeskräften entgegen und beschossen die Band mit einem heftigen Blitzlichtgewitter.

Darin rockten Good Charlotte ihre energische Live-Show, die Gitarreros Billy und Benji sowie Bassist Paul moshten mit ihren kompletten Oberkörpern, dass ihre Instrumente fast den Boden berührten. Die meisten Blicke zog jedoch Sänger Joel auf sich. Als einziger war er komplett in weiß gekleidet - mit weißem, ärmellosen Hemd und weißer Krawatte. Die Show konnte ihm nach seinem Erscheinen nur noch Benji von "Good Charlotte" stehlen. Er kündigte nämlich an, dass er nach Deutschland ziehen möchte und eine Frau für's Leben sucht. Damit war er für die kreischenden weiblichen Fans der Erlöser aus dem Pop-Punk-Himmel.

Erst nach einer knappen Stunde ließen Good Charlotte ihren mittlerweile schweißtriefenden Fans eine kleine Verschnaufpause. Das Wasser, das die Ordner schon vor dem Konzert verteilten, war ausgeschwitzt, und mit einer Akustik-Ballade konnte die Masse Energie nachtanken. Das war auch dringend nötig, denn danach warf Joel wie zum Kommando mal wieder sein Mikro hoch in die Luft, bevor er und seine Mitstreiter die Fans mit Songs wie "We believe" zum rocken und "I just wanna live" zum kollektiven Hüpfen zwangen. Rund 80 Minuten lieferten Good Charlotte ihre mitreißende Party, ersparten sich und den ausgemergelten Besuchern eine Zugabe, sondern forderten ihnen mit "Lifestyles of the Rich & Famous" die letzten Energiereserven ab.

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